Zugegeben: DIE perfekte Befestigungstechnik in puncto Parcoursbau gibt es nicht. Jede Technik hat ihre klaren Vor- und Nachteile und damit Einfluss auf den natürlichen Wachstumsprozess des betroffenen Baumbestandes. Eine Kombination verschiedener Befestigungstechniken ist oft die beste Lösung für Baum und Betreiber.
Stand der Technik waren bisher umschlingende und klemmende Methoden, die nur den Anschein erwecken, den Baum nicht zu beschädigen. Dabei ist die Gefahr einer großflächigen Einschnürung nur durch einen immensen Wartungsaufwand einzugrenzen. Man weiß nun, dass ein vitaler Baum primär genügend Freiraum zum Weiterwachsen benötigt um gesund zu bleiben. Im Laufe seines Lebens hat der Baum gelernt, mit kleinen Wunden umzugehen, wie bei einem Astaustritt. Beim Einbohren der Bolzen wiederfahren dem Baum vergleichsweise kleine Verletzungen, die er gut kompensieren kann, sodass es weder seine Gesundheit noch sein Wachstum einschränkt.
Baumbolzen sind also nicht nur nachhaltiger und sicherer, sondern vor allem baumschonend. Da Bäume die Eigenschaft besitzen, unaufhörlich zu wachsen, haben sie die Bestrebung, alles, was sich ihnen in den Weg stellt, zu integrieren. Sie machen es sich zu eigen. Die durch die Bohrung entstandene Luftembolie wird durch das Eindrehen der desinfizierten Schraube in den Baum direkt wieder verschlossen. Die Schraube wird assimiliert und so fester Bestandteil des Baumes.